GRÜßE VON DER EXPO REAL: BACK TO ASSET MANAGEMENT

Nach drei Jahren Abwesenheit von persönlichen Ausstellungen dachte ich, wenn es eine Ausstellung gibt, die wir dieses Jahr besuchen sollten, dann die Exporeal. Einfach um zu sehen, wo die Welt steht und wohin sich die Deutsche Immobilienbranche entwickelt.

Nach guten und vollgepackten drei Tagen in München ist meine Synthese klar: Back to Asset Management.

Lassen Sie mich erklären, warum.

 

Um es kurz zu machen, hat die Immobilien Investmentbranche in den letzten zehn Jahren Außergewöhnliches geleistet. Der größte Teil der Branche ist seit geraumer Zeit äußerst erfolgreich. Und das ist vor allem auf eine außergewöhnlich lange Periode extrem niedriger Zinsen zurückzuführen. Um es etwas provokativ auszudrücken: In der Welt von Null- bis Niedrigzinsen kann jeder erfolgreich gewesen sein. Jetzt hat sich das Spiel geändert – und zwar ganz dramatisch.

Während sich die Welt noch immer von den Folgen von Covid und den anhaltenden Leerständen erholt, hat Putins Entscheidung, einen umfassenden Krieg in der Ukraine zu führen, die Welt in eine weitere Krise geführt. Angesichts steigender Inflation, steigender Zinsen und steigender Energiekosten sind die guten alten Zeiten der institutionellen Immobilien Investment Management vorbei. (Und um das klarzustellen: Als finnischer Staatsbürger will ich damit nicht die gewaltige Tragödie in der Ukraine herunterspielen, und für mich ist ganz klar, wer der Bösewicht ist).

Für die Immobilienbranche ist es nun an der Zeit, die Arbeit wieder aufzunehmen. Der Schlüsselfaktor für den Erfolg mag das Financial Engineering gewesen sein, aber jetzt kann man sich der Tatsache nicht entziehen, dass das Asset im Mittelpunkt steht – und stehen sollte. Die Leistung der einzelnen Assets und ihre aggregierte Rendite auf SPV-Ebene werden die Gewinner von den Verlierern unterscheiden.

Und genau hier spielt das Asset Management die entscheidende Rolle. Langweilige und alltägliche operative Dinge wie Leerstand, Wault, Opex, Mietanpassungen, Zahlungsrückstände, Capex, Mieterbindung und -zufriedenheit, ESG, Budgets, Serviceverträge usw. kommen wieder auf den Tisch – falls sie ihn je verlassen haben. Dabei handelt es sich jedoch nur um Metriken und Konzepte. Die wirklichen Auswirkungen werden sich im täglichen Betrieb auf der Ebene der Assets in der realen Welt zeigen. Entscheidend dafür ist, dass das Asset Management mit dem Property Management zusammenarbeitet – von Mensch zu Mensch.

Ganz wie z.B. Dr. Pamela Hoerr von der Real I.S. Group in Ihrem letzten Linkedin-Post “Jetzt schlägt die Stunde des Asset-Managements” geäußert hat.

Und um dies zu erreichen, kann man sich nicht auf eine Excel-Tabelle als wichtigstes Verwaltungswerkzeug und E-Mail als einziges Kommunikationsmittel verlassen.

Da jedoch die meisten wertvollen Immobiliendaten in lokalen Verwaltungssystemen (in den jeweiligen Marktgebieten) gespeichert sind, stehen wir meist vor dem Problem, wie wir eine aggregierte Ansicht aller Assets an verschiedenen geografischen Standorten erfassen und aktualisieren können, während die Daten vom lokalen Dienstleister in einem lokalen System gespeichert und gepflegt werden.

 

Genau hier kommen Anwendungen der Applikationen wie Assetti ins Spiel. Wir haben zahlreiche Integrationen zu lokalen Immobiliensystemen in ganz Europa geschaffen, sei es ein Finanzverwaltungs-/ERP-System oder ein reines PM-System. Dazu gehören z.B.

  • ixHaus, DATEV, SAP, Haufe PowerHaus (Deutschland)
  • UNIK (Dänemark)
  • UNIT4, Vitec (Schweden)
  • Visma Business (Norwegen)
  • RIMO5 (Schweiz)
  • Procountor, Netvisor und Fivaldi (Finnland)

Durch die Verbindung mit den zugrundeliegenden Systemen bleibt der Überblick über die Assets auf dem neuesten Stand, und durch den Zugang der Property Manager zur Asset-Management-Plattform sind alle Beteiligten auf dem gleichen Stand der Dinge auf Asset-Ebene. Dies führt zu zahlreichen betrieblichen Vorteilen, wie zum Beispiel

  • bessere und häufigere Verfolgung der Geschäftspläne
  • detaillierterer Überblick über die Betriebskosten (z. B. Energie)
  • schnellere Reaktion auf Abweichungen von der Soll zum Ist
  • verbesserte Budgetierung – und vor allem –
  • verbesserte Zusammenarbeit zwischen Asset und Property Management.

 

Um meine drei Tage auf der EXPO REAL zu beenden, heißt es also, wie ich zu Beginn meines Schreibens sagte, BACK TO ASSET MANAGEMENT.

 

Wenn Sie daran interessiert sind, wie Assetti Ihnen und Ihrem Unternehmen bei der Rückkehr zum Asset Management helfen kann, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf oder buchen Sie eine Demo, um es selbst zu sehen.

 

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